TV-Bericht zum „Hofgespräch“ zum Thema „Laienpredigtverbot“ am 23. Juli 2026

Der Synodale Weg hat in den vergangenen Jahren neue Perspektiven für eine stärkere Mitwirkung von Laien in der Liturgie eröffnet – auch für die Möglichkeit, im Gottesdienst zu predigen.
Im März 2026 hatte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Heiner Wilmer, um eine Sondergenehmigung gebeten, dass auch nicht geweihte Frauen und Männer mit entsprechender theologischer Vorbildung in der Heiligen Messe predigen dürfen. Entsprechende Konzepte wurden diskutiert und theologisch begründet. Dennoch wurde der Antrag vom Vatikan im Juni abgelehnt. Eine nicht geweihte Person darf demnach weiterhin nicht innerhalb der Eucharistiefeier predigen. Die Absage aus Rom ist eine weitere Enttäuschung für das Reformvorhaben der katholischen Kirche in Deutschland, das als "Synodaler Weg" bekannt ist.
Das Format „Hofgespräch“ der KEB MittenInFranken und der Akademie Caritas-Pirckheimer-Haus (CPH) lud am 23. Juli 2026 in den Hof des Caritas-Pirckheimer-Hauses in Nürnberg ein, um über diese Entscheidung und ihre Folgen zu diskutieren.
Die Reihe „Hofgespräche“ bietet regelmäßig den Rahmen, um in lockerer Atmosphäre über ein aktuelles Thema aus dem Bereich „Gott und die Welt“ zu reden, zu diskutieren und gegebenenfalls auch zu streiten. Kurzimpulse öffnen das Thema, im Mittelpunkt steht der gemeinsame Austausch. Bei schönem Wetter im Innenhof des CPH, bei schlechtem Wetter mit Blick auf den Hof des CPH. Für Brezen und Getränke ist immer gesorgt.
Hier ein Beitrag von Stefan Hoffmann von der Fernsehredaktion der Erzdiözese Bamberg über das Hofgespräch zur Laienpredigt. Er wurde am 26.07.2027 im Fernsehen in "Kirche in Bayern" ausgestrahlt.
